Keine sexuelle Indoktrinierung an Floridas Schulen

Ab Juli werden Eltern von Kindergartenkindern und den jüngsten Grundschülern im republikanisch regierten US-Bundesstaat Florida rechtlich abgesichert sein vor sexueller Indoktrinierung. Sie werden wieder darauf vertrauen können, daß Bildung in der Schule im Fokus steht und sie als Eltern juristische Schritte unternehmen können, sollten ihre Kleinen durch LSBTQ-Propaganda beeinflußt werden.

Ron DeSantis, republikanischer Gouverneur von Florida und 43jähriger Familienvater, ist seit Wochen in aller Munde. Zuerst erkennt er den Sieg der Transfrau Lia Thomas (eigentlich William Thomas) bei den US-Collegemeisterschaften im 500 Yards Freistilschwimmen nicht an, da Thomas keine biologische Frau ist, aber nun mal bei den Frauenwettkämpfen schwimmt. Und nun unterzeichnete er am 28.3.2022 das bereits verabschiedete „Elterliche Rechte in der Bildung“ (Parental Rights in Education) genannte Gesetz, das ab 1.7.2022 in Kraft treten soll.

„Don´t say gay“

Seine Gegner schäumen vor Wut. Sie nennen das Gesetz polemisch „Don´t say gay law“. Die LSBT-Lobby und die us-amerikanische Linke ergießt sich in medialer Hetze und Hysterie gegen DeSantis, da angeblich -wie so oft in den Köpfen der woken Blase konstruiert- nun sexuelle Minderheiten diskriminiert werden sollen. Selbst Präsident Joe Biden bläst in das  selbe Horn und spricht von einem „hasserfüllten“ Gesetzestext.

LSBTQ-Propaganda aus dem Hause Disney

Auch die Leitung von Disney World in Orlando hat sich für die Abschaffung des Gesetzes ausgesprochen. Sie möchte gar die Organisationen unterstützen, die sich aktiv dafür einsetzen. Dies alles folgt nun auf einige interne Streitigkeiten um LSBT-Inhalte in Disneyfilmen und kontroverse Stellungnahmen des Disney Company-CEO Bob Chapek. Der queeren Community innerhalb des sowohl Animations- als auch Spielfilme produzierenden Disneyuniversums, gehen nämlich genderbasierte Themen, sowie offen zur Schau gestellte schwul-lesbische Propaganda noch nicht weit genug. Nun wird es zukünftig mehr „Unterhaltung“ mit LSBTQ-Gütesiegel aus dem Hause Disney zu bestaunen geben, wie die Leitung mittlerweile zusicherte.
Selbst während der Oscarverleihungen am Abend vor der Unterzeichnung hat es sich Hollywoods Creme de la Creme nicht nehmen lassen, dem „Diversity“-Kult zu frönen, indem einzelne Schauspieler Anspielungen auf die angebliche LSBT-Feindlichkeit des Gesetzes machten.

Die woke Genderideologie wird verschleiert

Der konservative Gouverneur läßt sich von solchen Vorfällen weder einschüchtern, noch abschrecken, sondern nahm während der Pressekonferenz nach der Unterzeichnung selbstbewußt Stellung:

„In Florida wissen wir nicht nur, daß Eltern ein Recht darauf haben miteinbezogen zu werden, sondern wir bestehen darauf, daß sie das Recht darauf haben.“

„Wenn Leute, die Perverse wie Harvey Weinstein als Vorbilder und Helden und all das hochgehalten haben, (…) sich uns bei Elternrechten entgegenstellen, dann sehe ich das als Auszeichnung an.“ konterte DeSantis kämpferisch in Richtung der Hollywoodstars.

Und weiter: „Zum Beispiel unterstützen sie die Sexualisierung der Kinder im Kindergarten. Sie unterstützen das Eindringen der woken Genderideologie in Klassenzimmer des zweiten Schuljahres. Und was sie mit diesen Slogans und Narrativen eigentlich also tun, ist, ihre wahren Absichten zu verschleiern.“

DeSantis fügte noch ergänzend hinzu, daß das Unternehmen Disney seinen Sitz in Kalifornien und nicht in Florida hätte. Es würde nun versuchen, die kalifornischen Werte nach Florida zu tragen und ein Gesetz zu stürzen, das eine große Mehrheit der Bevölkerung von Florida aber unterstützen würde.

Eltern haben das Recht die Schulbehörden zu verklagen

Das Gesetz garantiert nämlich lediglich Eltern von Kindern im Kindergarten und in der Grundschule bis zur dritten Klasse, daß ihre Sprößlinge nicht unangemessenem, grenzüberschreitendem Sexualerziehungsunterricht ausgesetzt werden. Weder Erziehern, noch Lehrern, noch externen Dritten ist es gestattet mit Kindern in den betreffenden Altersgruppen über sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität auf eine nicht alters- und entwicklungsgemäße Weise zu sprechen. Eltern haben jederzeit das Recht zu intervenieren und gegebenenfalls auch die jeweiligen Schulbehörden zu verklagen.

Amerikanische Eltern haben bei diesem Thema allerdings sowieso schon seit langem in etlichen US-Bundesstaaten mehr Mitspracherecht, als bei uns in Deutschland:

Positive Beispiele kommen aus Arizona oder Indiana, wo Kinder den Sexualkundeunterricht ganz abwählen oder überhaupt erst daran teilnehmen können, wenn sie sich aktiv dafür anmelden. Schulen müssen Eltern um ihre Zustimmung bitten, bevor sie mit den Kindern über sexuelle Orientierung sprechen wollen, Bücher mit sexuellen Inhalten werden aus den Schulbibliotheken ausgemustert und einiges mehr.

Auf der anderen Seite werden in den vermeintlich fortschrittlichen, von Demokraten regierten Bundestaaten wie Kalifornien oder New Jersey die Kinder, ähnlich wie bei uns, mit Lehrplänen konfrontiert, die sie umfassend über alle Spielarten der Erwachsenensexualität „aufklären“. Mit den bekannten schädlichen Folgen für die emotionale und seelische Entwicklung der Heranwachsenden.

Es ist also, wie so oft, leider wieder ein vom Gendermainstream und Kulturmarxismus geprägter Machtkampf um die Hoheit über die Kinderköpfe.

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