Grundschulen unterm Regenbogen

„Sollte man mit Grundschulkindern schon über sexuelle Vielfalt sprechen?“ fragten sich die Medienhäuser RTL und NTV und ließen vom 13. bis 15.6.2022 das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa über eintausend Personen dazu befragen. Das Ergebnis fiel recht ernüchternd aus: 64% der Befragten sind dafür, Grundschulkinder über die sogenannte sexuelle Vielfalt zu unterrichten, immerhin 29% sprechen sich dagegen aus, darunter mehr Männer (33%) als Frauen (24%).

Fast die Hälfte aller befragten Teilnehmer aus Ostdeutschland (47%) lehnen die Indoktrination ihrer Kinder mit der Sexualpädagogik der Vielfalt ab, im Westen Deutschlands sind es nur gut ein Viertel. Je jünger die Befragten, desto geringer sind die Vorbehalte gegen die sexuelle Beeinflussung schon der Jüngsten: 19% der 18-30 Jährigen sprechen sich gegen eine LSBT-Einflussnahme im Grundschulalter aus, bei den 30-44 Jährigen immerhin schon 30% und in der Altersgruppe 45-59 Jahre 37%. Auch bei der Frage nach der politischen Einstellung zeichnet sich ein eindeutiges Bild ab: Nur 9% der Grünen-Wähler und 15% der SPD-Wähler haben ein Problem mit sexueller Indoktrinierung der jüngsten Schulkinder, während konservativ positionierte Menschen (79% AfD-Wähler) die Sexualisierung problematisch finden.

Eltern sollen Schubladen im Kopf umsortieren

Um ihre jungen Schulkinder besorgte Eltern sind also v.a. konservativ, mittelalt und aus Ostdeutschland. Um dieses Bild abzurunden, lässt RTL in einem Beitrag über die Umfrage auch gleich noch einen Experten für frühkindliche Pädagogik ausführlich Wort kommen, der den Eltern in erster Linie Schubladendenken, also Intoleranz, unterstellt. Dr. Lars Burghardt vom Lehrstuhl für frühkindlich Bildung und Erziehung an der Uni Bamberg spricht sich explizit dafür aus, bereits Kindergarten-Kinder mit sexueller Vielfalt zu konfrontieren; man könne gar nicht früh genug mit dem Thema beginnen.

Da sich Kinder aber an Erwachsenen orientieren, müssten sich zunächst die Erwachsenen mit ihrer Positionierung zu Vielfalt auseinandersetzen. Burghardt empfiehlt dazu „auch mal Schubladen im Kopf umzusortieren“ oder „eine Weiß-ich-nicht-Schublade aufzumachen“. Außerdem würde der entsprechende Schulunterricht auch Druck von den Eltern nehmen können, da in ihm komplexe Sachverhalte erklärt werden. Ganz offensichtlich hält Burghardt die Eltern für nicht kompetent genug, ihre Kinder selbst aufzuklären und einzuschätzen, was ihnen altersgerecht erscheint oder die Schamgrenzen der eigenen Kinder schützt.

Vielfalt in Schule und Kita

N-TV produzierte auf die Umfrage gestützt unter anderem einen kurzen Videobeitrag, der zeigen soll, wie es geht oder wie NTV meint, daß es geht: In der KITA My Dagis in Köln wird aus dem vermeintlich bunten, vielfältigen Alltag der Kleinkinder berichtet. Transgender-Erzieher, Bücher von Ricardo Simonetti und Jessica Love, Memory mit Regenbogenfamilien – das alles ist dort normal und wird von den Kindern, laut Erziehern, problemlos akzeptiert. Die einzigen, die sich daran stören würden, wären manche Eltern, die Sorgen äußerten, so KITA-Leiterin Stefanie König.

Der Beitrag zeigt auch die „Schule der Vielfalt“ in Ahaus. Schulleiter Michael Hilbk verkündet stolz, daß vor der Schule nun die Regenbogenflagge weht – gehisst von den Abiturienten selbst. Es kommen einzelne Schülerinnen zu Wort, die die Toleranz an der Schule loben, weil sie nun auch dort endlich die Möglichkeit hätten, sie selbst zu sein und sich auszuleben.

Diese beiden Beispielen lassen wunderbar erkennen, nach welchem Muster die sexuelle Indoktrinierung funktioniert. Ab dem Zeitpunkt, ab dem man Zugriff auf die Kinder hat, nämlich im Kindergarten, beginnt man mit der Beeinflussung. So geht es weiter, bis am Ende der Schulzeit die Jugendlichen dermaßen überzeugt von der Ideologie sind, daß sie gar Flaggen einer Bewegung aufhängen, zu der sie größtenteils gar nicht selbst gehören. So werden die Jugendlichen zu Sprachrohren von Lobbygruppen der Erwachsenen. Gruppen, die, wenn man ihre historische Entwicklung genauer betrachtet, mitnichten das Wohl von Kindern und Jugendlichen im Sinn hatten, sondern die vielmehr die letzten gesellschaftlichen Tabus zugunsten ihrer eigenen pervertierten Sexualität sprengen wollten.

Ein Gedanke zu “Grundschulen unterm Regenbogen

  1. Die werden mit ihren Märchen von der schönen bunten neuen Welt irgendwann auf die Schnauze fallen. Aber z. Z. kann man mit dem bunten Dreck noch alle Mängel übertünchen. Allerdings hält Tünche keine Gebäude zusammen.

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